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Hauszeitung KurT's

Unser Hausmagazin heißt KurT's!

Der Name erinnert an den Gründer der Seniorenresidenzen in Hennef und in Ruppichterroth: Kurt Brähmer.

KurT’s ist gleichzeitig auch eine Wortschöpfung, die die Namen der beiden Häuser Kurhaus am Park und Haus Tusculumzusammenfasst. Das Magazin KurT’s berichtet aktuell und interessant über das „Leben in 4 Häusern“, also den Alltag im Kurhaus am Park, Haus Tusculum, Wohnen am Kurhaus und über unserer jüngstes Projekt: Wohnen am Markt.

KurT's schreibt außerdem über verschiedene Aspekte des „Wohlfühlens“, bringt regelmäßig kleine Reise-Reportagen und recherchiert „Termine & mehr“. Die Mitarbeit in der KurT's-Redaktion ist ausdrücklich erwünscht. KurT’s erscheint im zweimonatigen Rhythmus & ist kostenlos.

Die aktuellen Ausgaben zum Download gibt es rechts. 

Ein Leben für und mit dem Sport — Inge Dahlems sportlicher Weg

Inge Dahlem wurde als erste von zwei Mädchen in Duisburg am 5. August 1938 geboren. Sie war ein lebhaftes Kind, voller Energie und hat ihre Eltern oft an den Rand der Verzweiflung gebracht! „Inge, was sollen wir bloß mit dir machen?!“, seufzte ihre Mutter oft. Aber ihr Vater stand ihr bei und sagte dann zu seiner Frau: „Lass sie nur machen!“

In dieser liebevoll-behüteten Atmosphäre wuchs sie zufrieden auf. Sie sei immer schon ein „Papa-Kind“ gewesen und hatte einen guten familiären Rückhalt. Sie hielt sich immer lieber draußen auf, um zu rennen und zu toben. Ihre kleine Schwester war für sie immer „das kleine Püppchen“. Diese zog sich gerne Kleider an und spielte lieber im Zimmer mit den Puppen.

Heute ist Inge Dahlem 81 Jahre alt, hat zwei neue Knie, eine neue Hüfte und geht am Rollator. Die Gedanken wollen manchmal nicht mehr in der richtigen Reihenfolge kommen und der Rücken schmerzt. Aber ihren Willen kann ihr keiner nehmen! Sie ist lebensfroh, kontaktfreudig, immer für ein Schwätzchen zu haben und besonders gerne lacht sie fröhlich über sich und anderes. Inge Dahlem sind auch heute noch Bewegung, Ernährung und gutes Aussehen wichtig und sie achtet auf sich. Dafür nimmt sie regelmäßig mit Begeisterung an den Bewegungsspielen teil, geht gerne im Park spazieren und verzichtet immer wieder mal auf den Nachmittagskuchen.

Ihr sportlicher Weg ist ihr im Leben wichtig gewesen, mit all seinen Höhen und Tiefen. Davon erzählt sie gern und mit Leidenschaft. Viele Anekdoten aus der jungen Erwachsenenzeit gibt sie immer wieder gerne bei einem Tässchen Kaffee („Schwarz, ich möchte ja noch schöner werden!“, lacht Inge Dahlem) zum Besten. Beispielsweise hatte sie damals in Leverkusen eine Wohngemeinschaft mit Heide Rosendahl und Liesel Westermann. Die drei jungen Frauen verband natürlich der Leistungssport, aber auch privat verstand man sich gut und hatte viele fröhliche Begebenheiten. Außerdem spornte man sich in der sportlichen WG gegenseitig zu Höchstleistungen an.

Heide Rosendahl, mit vollem Namen Heidemarie Ecker-Rosendahl, 1947 in Hückeswagen geboren, hatte ihre Bestleistungen im Weitsprung, Fünfkampf und dem 100m Lauf. Die ehemalige Weltrekordhalterin im Weitsprung und Fünfkampf gewann bei den Olympischen Spielen 1972 zwei Goldmedaillen und eine Silbermedaille.

Liesel Westermann, 1944 in Sulingen geboren, gehörte in den 1960er- und 1970er-Jahren zur Weltspitze im Diskusswurf. Sie übertraf 1967 in Sao Paulo als erste Diskuswerferin der Welt die 60-Meter-Marke mit 61,26m und steigerte den Weltrekord dreimal bis auf 63,96m im Jahr 1969. Bei den Olympischen Spielen 1968 in Mexiko-Stadt gewann sie mit 57,76m die Silbermedaille.

Inge Dahlem hatte ihren Höhepunkt bei den Deutschen Leichathletik-Meisterschaften 1969. Sie gehörte damals dem TuS 04 Leverkusen an. Zusammen mit 04 Bayer Leverkusen wurden die Vereine vom Chemiekonzern Bayer gefördert. Sie selbst war professionelle Leistungssportlerin und erhielt darüber ihre Bezüge. Die Wettkämpfe wurden vom 16. bis zum 18. August im Düsseldorfer Rheinstadion ausgetragen, sowie an vier anderen Veranstaltungsorten, unter anderem in Fulda.

Die Wetterbedingungen sahen allerdings äußerst ungünstig aus, es war kühl und sehr regnerisch. Außerdem konnten die deutschen Leichtathletinnen und Leichtathleten ihre Leistungsstärke in dieser Saison wegen ihres Boykotts der Leichtathletik-Europameisterschaften im September ´69 nicht zeigen. Bei diesem Boykott ging es um das Teilnahme-Verbot des Mittelstrecklers Jürgen May. Dieser war im Jahr zuvor aus der ehemaligen DDR geflohen.

Trotz aller Widrigkeiten gewann Inge Dahlem im Fünfkampf Bronze und in der Mannschaftswertung Gold.  … Mehr oder ganze Ausgabe lesen

Margo Freyaldenhoven & Gabi Steimel,
Kurhaus am Park