Hauszeitung KurT´s

Unser Hausmagazin heißt KurT's!

Der Name erinnert an den Gründer der Seniorenresidenzen in Hennef und in Ruppichterroth: Kurt Brähmer.

KurT’s ist gleichzeitig auch eine Wortschöpfung, die die Namen der beiden Häuser Kurhaus am Park und Haus Tusculum zusammenfasst. Das Magazin KurT’s berichtet aktuell und interessant über das „Leben in 4 Häusern“, also den Alltag im Kurhaus am Park, Haus Tusculum, Wohnen am Kurhaus und über unserer jüngstes Projekt: Wohnen am Markt.

KurT's schreibt außerdem über verschiedene Aspekte des „Wohlfühlens“, bringt regelmäßig kleine Reise-Reportagen und recherchiert „Termine & mehr“. Die Mitarbeit in der KurT's-Redaktion ist ausdrücklich erwünscht. KurT’s erscheint im zweimonatigen Rhythmus & ist kostenlos.

Die aktuellen Ausgaben zum Download gibt es rechts. 

Topthema Oktober / November: Wie das Kurhaus zu seinen Bergen kam

Was steckt eigentlich hinter den Namen der einzelnen Wohngruppen im Kurhaus am Park?
Die Seniorchefin Gisela Brähmer war uns bei der Beantwortung der Frage behilflich.

Tusculum
Um diesen Namen zu erklären, fangen wir ganz vorne bei der Entstehung der Tusculum und Kurhaus Wohnresidenzen an. Gisela und Kurt Brähmer, die Gründer der unternehmen, hatten schon in jungen Jahren nach Möglichkeiten gesucht, ein eigenständiges Unternehmen aufzubauen, das ihren Vorstellungen von einer sinnvollen und unabhängigen Dienstleistung entsprach. In Köln wohnend, die Natur liebend, entdeckten sie Broscheid, idyllisch in den sanft geschwungenen Hügeln des Bergischen liegend. Dort bauten sie 1962 ein kleines Wochenendhaus. Hier wollten sie Ruhe und Entspannung finden. Deshalb tauften sie das kleine Haus „Tusculum“, was soviel heißt wie „schöner” oder „geruhsamer Ruhesitz”. Das Tusculum vergrößerte sich mit den Jahren. Als ein Hof hinzu gekauft wurde, entstanden weitere Wohnräume. 1975 erhielten die Eheleute Brähmer die offizielle Genehmigung zur Führung eines Alten- und Pflegeheimes — das „Haus Tusculum“ war geboren.

In Anlehnung an dieses „Mutterhaus“ wurde die im Erdgeschoss liegende Wohngruppe des Kurhaus am Park auf den Namen Tusculum getauft.

Petersberg
Der Petersberg ist ein 336 Meter hoher Gipfel des Siebengebirges. Er gehört zum Stadtgebiet Königswinters. Auf der gegenüberliegenden Rheinseite liegt Bad Godesberg. Früher wurde der Petersberg auch Stromberg genannt.

Der Petersberg hat eine sehr bewegte Geschichte hinter sich. Bereits 3500 v. Ch. siedelten Kelten auf dem Petersberg, man fand Spuren eines riesigen Ringwalls im Jahre 1936. Im 12. Jahrhundert siedelte sich eine Gemeinschaft der Augustinerchorherren dort an, um die Gebäude der Augustinereremitenklause zu errichten. Sie bauten dort die fünfschiffige Marienkirche, deren Fundamente man erst 1980 entdeckte.

Nachdem die Augustiner den Standort 1176 verlassen hatten, übernahmen Zisterziensermönche die Gebäude. Drei Jahre später zogen die Zisterzienser in eine Siedlung am Fuße des Berges. Es entstand daraus die neue Abtei „Heisterbach“ im Peterstal und und die Zisterzienser weihten die Kirche dem Heiligen Petrus, dadurch erhielt der ehemalige Stromberg auch seinen heutigen Namen.

Ein Kölner Kaufmann erwarb den Petersberg im Jahre 1834 und ließ sich dort einen Sommersitz errichten, der sich zum beliebten Treffpunkt entwickelte. Im Laufe der Jahre kamen immer mehr Gebäude hinzu, auch ein Hotel. Sowohl während des Ersten Weltkrieges als auch des Zweiten Weltkrieges blieb das Kurhotel geschlossen. Gegen Ende des Zweiten Weltkrieges erlitt es Beschädigungen durch Artilleriebeschuss und wurde 1945 zunächst von amerikanischen und später von britischen Truppen besetzt.

Am 22. November 1949 unterzeichnete Bundeskanzler Konrad Adenauer dort das wichtige Petersberger Abkommen, der Start der neuen Bundesrepublik Deutschland zu einem souveränen Staat. Der Hotelbetrieb wurde 1954 erstmals unter dem Namen „Hotel Petersberg“ wieder aufgenommen. Die Bundesregierung mietete ab 1954 dieses Hotel für hohe Staatsgäste. Da es jedoch für die Eigentümer immer unrentabler wurde, schloss man es 1969, wonach es zunehmend verfiel. 10 Jahre später erwarb die Bundesregierung unter Bundeskanzler Helmut Schmidt den Petersberg. Nach der Eröffnung im Jahre 1990 stand das Hotel zur Beherbergung hoher Staatsgäste und für angemessene Bankette zur Verfügung. Mit der Verlegung des Regierungssitzes nach Berlin können nun auch Privatpersonen Zimmer und Suiten anmieten, aber es dient auch weiterhin als Gästehaus der Bundesregierung. Als reguläres Gästehaus der Bundesregierung wird seit 2004 das Schloss Meseberg bei Berlin genutzt.

Der Petersberg ist eine immerwährende Baustelle, ob nun ein neuer Biergarten (2016) oder die Renovierung des Nord- und Südflügels des Hotels (bis 2018) — die Geschichte geht weiter.

hier mehr lesen über den Blankenberg, den Michaelsberg und den Blocksberg

Gabi Steimel und Margo FreyaldenhovenKurhaus am Park