Hauszeitung KurT's

Unser Hausmagazin heißt KurT's!

Der Name erinnert an den Gründer der Seniorenresidenzen in Hennef und in Ruppichterroth: Kurt Brähmer.

KurT’s ist gleichzeitig auch eine Wortschöpfung, die die Namen der beiden Häuser Kurhaus am Park und Haus Tusculum zusammenfasst. Das Magazin KurT’s berichtet aktuell und interessant über das „Leben in 4 Häusern“, also den Alltag im Kurhaus am Park, Haus Tusculum, Wohnen am Kurhaus und über unserer jüngstes Projekt: Wohnen am Markt.

KurT's schreibt außerdem über verschiedene Aspekte des „Wohlfühlens“, bringt regelmäßig kleine Reise-Reportagen und recherchiert „Termine & mehr“. Die Mitarbeit in der KurT's-Redaktion ist ausdrücklich erwünscht. KurT’s erscheint im zweimonatigen Rhythmus & ist kostenlos.

Die aktuellen Ausgaben zum Download gibt es rechts. 

Topthema Oktober / November: Reise zur Eishockey-WM in die Slowakei

Liebe Leserinnen und Leser,

ich möchte Ihnen gerne über meine Reise zur Eishockey-WM in die Slowakei nach Košice berichten.

Dies ist die 83. Eishockey-Weltmeisterschaft der Herren und es nehmen insgesamt 16 Nationalmannschaften teil. Ausgetragen wurde sie vom 10. bis zum 26. Mai 2019 in Bratislava sowie Košice. Die deutsche Nationalmannschaft befindet sich in der Gruppe A und ist in Košice, also meinem Reiseziel, vertreten.

Košice ist die zweitgrößte Stadt in der Slowakei. Die Steel Aréna, in welcher die Spiele ausgetragen werden, hat 8.378 Sitzplätze.

Am 11. Mai bin ich mit einem großen Koffer vom Flughafen Köln/Bonn nach Berlin Tegel geflogen. Da ich diese Reise gemeinsam mit meinem Vater bestritt, flog ich zu ihm nach Berlin. Von dort aus sind wir dann gemeinsam in die Slowakei gefahren. Da wir nicht genau wussten, wo wir landen würden und wie die Unterkünfte ausgestattet sind, haben wir vorsichtshalber einen Rucksack mit Besteck, Lebensmitteln, sowie mehreren Decken mitgenommen. Unsere Reise führte uns durch drei verschiedene Länder: Polen, die Slowakei und Ungarn. Voller Vorfreude und Aufregung, aber auch mit einem leicht mulmigem Gefühl, machten wir uns auf in unser Abenteuer.

Einen ganzen Tag sind wir durch Polen nach Kattowitz gefahren, unserer ersten Station. Am späten Nachmittag sind wir in strömendem Regen und mit Wind angekommen. Nachdem wir uns unser Zimmer angeschaut haben, sind wir in die Stadt gegangen, um etwas zu essen und uns die Gegend anzuschauen, jedoch nicht allzu lange, da es am nächsten Tag früh weiter ging.

Am nächsten Morgen nach dem Frühstück und weiteren vier Stunden Fahrt haben wir endlich die Grenze zur Slowakei überschritten. Über den Häusern an den Dächern hingen Kabel, welche zu den Strommasten führen. Es waren viele Berge zu sehen, auf denen sogar noch Schnee lag. Die Temperatur war zwar angenehmer als in Polen, jedoch herrschte ein starker Wind. Einen weiteren halben Tag sind wir durch die Slowakei gefahren, bis wir am Abend in Telkibánya, Ungarn angekommen sind. Telkibánya ist ein schöner Ort in einem Naturschutzgebiet mit viel Grün. In dem kleinen Dorf mit Kirche und kleinen Geschäften ist nicht viel los. An der Rezeption des Hotels, wo wir einchecken wollten, gab es einige sprachliche Hürden. Die Einheimischen sprechen kaum Englisch, weshalb wir uns mit Händen und Füßen verständigten. Zum Glück verstanden sie uns und wir bekamen unseren Zimmerschlüssel. Bevor wir ein paar Erledigungen machten, tauschten wir noch unsere Euros in Forint, der einheimischen Währung. Nach diesem anstrengenden Tag sind wir früh ins Bett gegangen, da am nächsten Tag das erste Eishockeyspiel auf uns wartete.

In voller Montur mit Trikot und Schal sind wir über die Grenze nach Košice zur Steel Aréna gefahren. Die Fahrt dauerte zum Glück nur 45 Minuten. Das erste Spiel ging am Nachmittag los: Großbritannien gegen Dänemark. Am Abend folgte dann das zweite Spiel: Deutschland gegen Frankreich. Mit unserem Tagesticket konnten wir beide Spiele anschauen. Es war ein atemberaubendes Gefühl, die große Arena zu sehen, sowohl von außen als auch von innen.

Bei dem zweiten Spiel waren viele deutsche sowie französische Fans angereist, aber auch viele Slowaken wollten das Spiel sehen. Eine bunte Mischung also. Mit verschiedenen Gesängen wurde Stimmung gemacht, aber auch durch das Maskottchen Macejko, einem Bären, welcher viel Blödsinn in den Pausen machte. In der Nacht, nach dem Spiel machten wir uns auf den Weg wieder zurück über die Grenze nach Ungarn, in unser Hotel.

In den folgenden Tagen haben wir uns weitere Spiele angesehen, wie: Kanada gegen Frankreich. Dies war besonders interessant für meinen Vater, da er unbedingt die Kanadier sehen wollte. Auch schauten wir uns die sogenannte Fanzone an, die in der Nähe der Arena ist. Dies ist eine Fanmeile, wo man essen und trinken kann. Es gibt einen Fanshop sowie zwei große Bildschirme, wo Fans die

Spiele sehen können, da die Arena meist ausverkauft war. Das letzte Spiel, welches wir uns angesehen haben, war Kanada gegen Deutschland. Ein sehr interessantes und unterhaltsames Spiel.

Nach einer Woche mussten wir uns schweren Herzens von der Natur, sowie dem Ort verabschieden. Angesehen haben wir uns lediglich die Vorrundenspiele. Ab dem Viertelfinale wird nur noch in Bratislava gespielt und es war sehr schwer, an Karten zu kommen.

Unsere Rückreise führte über Krakau, wo wir noch drei Tage verbrachten und online weiterhin die Eishockey-WM verfolgten  ... mehr lesen

Laura Orth
Kurhaus am Park