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Artikel

Tierischer Zuwachs auf Wohngruppe Michaelsberg

Ende Dezember 2021 schenkte uns der Ehemann als Andenken an seine verstorbene Ehefrau das selbstgebaute Vogelhäuschen welches sich am Fenster der Bewohnerin befand.

Nach kurzer Überlegung wurde das wunderschöne Häuschen an einem Fenster der Wohnküche befestigt.

Das Futterhäuschen wurde gemeinsam mit einer Bewohnerin mit Futter befüllt. Dann beobachtete die Bewohnerin, ob Vögel das Futter entdecken würden. Doch nichts geschah. Kein einziger Vogel schaute vorbei. Nicht einmal die meist in Gruppen auftretenden Spatzen, die immer sehr schnell Futter entdecken.
Mit geschälten Sonnenblumenkernen und Futterknödel, die später hinzugefügt wurden, war das Angebot endlich attraktiv genug. Viele verschiedene Vögel kamen vorbei.
Ein ständiges Kommen und Gehen begann und mit einigen Bewohner*innen - und passender Literatur - wurden die verschiedenen Arten bestimmt.
Spatzen, Rotkehlchen, Kohl- und Blaumeisen und sogar ein Kleiber schauten vorbei. Besonders auffallend verhielt sich aber ein Amselhahn. Er setzt sich gerne mitten ins Häuschen und plustert sich so auf, dass    kein Platz für andere Vögel bleibt. Dort sitzt er nun oft sehr lange zur Freude der Bewohner*innen. Spontan erhielt er den Namen Rudi.
Bleibt Rudi einmal für länger weg, macht man sich bereits Sorgen um ihn. Taucht er dann wieder auf, ist die Freude über seine Wiederkehr bei allen besonders groß. Dann sitzt er gerne auf der Stange vor dem Fenster und schaut in aller Ruhe den Bewohner*innen beim Kaffeekränzchen zu.